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Goldenes Gift

"Goldenes Gift" von T. Hillenbrand


Copyright für Cover: KiWi-Verlag
Copyright für Cover: KiWi-Verlag

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch stellte mir freundlicherweise ein Vorableseexemplar des neuesten Romans von Tom Hillenbrand zur Verfügung. Deshalb kann dieser Artikel als Werbung eingestuft werden. Die Meinung zum Buch ist allerdings meine eigene und keinesfalls durch das freie Buchexemplar beeinflusst.

 

 

Der Cover weckte meine Neugierde. Auf einer schlicht gehaltenen Seite ist ein Honigglas auf einer Theke zu sehen und darüber der Titel. Mir gefiel die Aufmachung sehr gut und machte mich neugierig auf die Handlung, in der der Hobbyermittler und Chefkoch Xavier Kieffer aus Luxembourg ermittelt.

 

 

 

Zur Handlung:

 

Der luxemburgische Chefkoch und Restaurantbesitzer Xavier Kieffer hat einen Handel mit einem Imker abgeschlossen. Für ein gewisses Entgelt erhält Xavier „Stadtimkerhonig“ speziell für sein Restaurant. Nach dem spektakulären Tod des Imkers, versucht Xavier, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Oder besser gesagt, den ihm noch zustehenden Honig zu ergattern. Dabei stolpert er durch Zufall über Ungereimtheiten, was den Tod des Imkers und dessen Bienen betrifft.

 

Parallel dazu stolpert seine Freundin Valerie in Amerika über einen Bienenraub.

 

Beide Fälle scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben, aber im Laufe des Buches stoßen Valerie und Xavier auf eine internationale Verschwörung, bei der es um gepanschten Honig, Genmanipulation und das ganz große Geld geht.

 

 

 

Fazit

 

Der Krimi hat eigentlich alles, was für mich zu einem gelungenen Krimi gehört. Lokalkolorit, spezielle Ermittler mit Ecken und Kanten und ein interessantes und in dem Fall von Honig auch sehr aktuelles Thema. - Und doch: so richtig warm wurde ich mit Xavier und seiner Valerie nicht.

 

„Goldenes Gift“ ist der siebte Roman mit Xavier Kieffer. Vielleicht liegt es daran, dass ich die vorherigen Bände nicht kenne. Aber ich fand die Person Kieffer sehr distanziert, fast zweidimensional, ebenso seine Freundin Valerie. Die Bezüge und Beschreibungen von Luxemburg haben in mir nicht unbedingt den Drang ausgelöst, das Land zu besuchen. Wobei die Erwähnung der lokalen Spezialitäten bei mir dann doch Neugierde geweckt haben. Bin ich schließlich eine bekennende Gourmande.

 

Einige Handlungsstränge fand ich leicht unglaubwürdig und eventuell nicht ganz ausgearbeitet. Die Informationen allerdings, die sich auf die Bienen, internationale Honigpanscherei und Genetik bezogen ,waren spannend und brachten mich zum Nachdenken.

 

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