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Offener Brief an die Abgeordneten

Offener Brief

Es geht hier um die E-Book-Ausleihe in Büchereien.

 

Der eine oder andere hat die sicher schon genutzt. Ich selber eher weniger, weil ich dann doch die Druckbücher bevorzuge. Aber wichtig ist zu wissen, wenn jemand ein Buch oder ein E-Book in einer öffentlichen Bücherei ausleiht, fallen für den Autor Tantiemen ab.

 

Nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist, und wer schreibt, weiß in der Regel, was ich meine. :)

 

 

Hier geht es um die E-Bookausleihe in öffentlichen Büchereien:

 

"In der kommenden Woche kommt der Kabinettsentwurf zum Urheberschutz heraus. Das Thema E-Lending sollte dabei eigentlich keine Rolle spielen.

 

Der DBV hat nun, ein Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages geschickt. Es zielt darauf ab, unsere künftigen Einnahmen aus E-Lending weiter herunterzuschrauben, indem entsprechende Beschlüsse gleich im Regierungsentwurf verankert werden sollen."

 

Quelle: Rundbrief Mörderische Schwestern vom 25.01.21

 

 Da dies alle Autoren angeht, sowohl die, die in Verlagen veröffentlichen, als auch die Selfpublisher, ist hier der Link, mit der Bitte, den Brief teilen und zu unterzeichnen.

 

 

 

 

 


 

 

Natürlich muss man sich seine eigene Meinung bilden. Aber prinzipiell ist es nicht gut, wenn Entscheidungen so heimlich still und leise gemacht werden und die Personen, die es betrifft, davon fast nichts erfahren.

 

Schriftsteller und andere Freischaffende arbeiten meist für wenig Geld. Der Stundenlohn ist, wenn ehrlich gerechnet wird, oft unter € 0, 25/Stunde. ;).

 

Öffentliche Büchereien sind auch nicht sonderlich profitgierig. Die Öffentliche Bücherei in Wangen zum Beispiel verlangt €12,-/Jahr also € 1,- im Monat und da wird sehr viel geboten.

 

„Man muss auch gönnen können.“ Ich denke, auch als Sparfuchs kann man die Gier einschränken.

 


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