Tonara - Erstkontakt

 

Eine halbe Stunde später, sind sie endlich in Tonara angekommen und halten, wie mit der Gastgeberin ausgemacht an der Tankstelle des Ortes.

 

Frau Schildkrot versucht Miriam Mattalè anzurufen. Da sie, also die Krot immer noch Probleme hat mit ihrem eigenen Smartphone, tut sie dies über das Handy von Frau Gelber Buggy. Aber es kommt: „Kein Anschluss unter dieser Nummer“ auf Italienisch. Kurz hat die Krot Visionen, von einer nicht vorhandenen geisterhaften Pension und sieht sich schon am Straßenrand übernachten. Dann beschließt sie, den Tankstellenbesitzer um Hilfe zu bitten. Der erledigt den Anruf ganz nochalant über sein Festnetz und meint dann, Miriam käme in Kürze, um die Buggyisten abzuholen. Frau Schildkrot, die neugierig dem Gespräch gelauscht hat obwohl sie kein Italienisch versteht, bekommt den Eindruck, dass Frau Mattalè erst später mit ihnen gerechnet hat.

 

Herr Gelber Buggy nutzt die Gelegenheit, um seinen Wagen eine ordentliche Mahlzeit zu genehmigen. Was nicht ganz einfach ist, weil die Kreditkartenanlage der Tonara-Tankstelle extrem wählerisch ist in Bezug auf die Kreditkarte, die sie schließlich akzeptiert. Sie will nur solche mit Chip. Dies wird übrigens auch für Herrn Zeisig immer mal wieder ein Problem sein, denn die Kreditkartenanlagen diverser Sardischer Tankstellen sind sehr engimatisch in Bezug auf, wenn und wann sie welche Kreditkarte für würdig erachten. Was für einen Buggyfahrer durchaus zum Problem werden kann. Denn in Italien (dazu gehört Sardinien offiziell) darf man keinen Ersatzkanister mitführen. Herr Zeisigs Buggy hat einen kleinen Tank. Er kommt nur gute 250 Kilometer weit mit einer Tankfüllung. Während Herr Gelber Buggy einen größeren Tank hat, der ungefähr doppelt so weit reicht. Da der Gelbe Buggy etwas gedrungener und kleiner wirkt, als der Blaue, fragt sich die Krot schon, wo der Gelbe das alles hinstopft.

 

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