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Nägelkauen

Heute endet die Bewerbungsphase für die Leserunde auf Lovelybooks.

"Mach Werbung", sagen alle. "Mach Leserunden", raten sie. "Schau, dass dein Baby bekannt wird."

Ich bin nicht gut mit Werbung. Da kommt der Allgäuer in mir durch. Eigenlob... und der berühmte Spruch: "Nix gsagt, isch gnua globat." 

Nur: Ist es nicht Sinn der Sache, ein Buch zu veröffentlichen und wie weiland Aschenputtel darauf zu warten, dass es entdeckt wird. 

Und wenn ich jetzt kurz vor der Leserunde darüber nachdenke: Ich freu mich drauf, mit "Fremden" über mein Buch reden zu dürfen. Nicht mit den Menschen, die mir bei der Geburt dieses Buches geholfen haben, sondern mit Leuten, die mich nicht kennen. Da fehlt der "Ich-find-sie-ganz-nett-und-deshalb-auch-ihr-Buch"-Bonus.

Obwohl: Ganz ehrlich? - Ein bisschen hab ich schon Angst, dass alle es nicht mögen. Einer von Acht - damit kann ich leben ... Auch Vier von Acht. Aber was mach ich, wenn alle es verreißen?

Unauffällig zieh ich mir einen Reisekatalog her.Timbuktu klingt  ganz interessant ...


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