Livorno es passato

Hafenszene in Livorno
Livorno

 

Die wackeren Reisenden düsen, gestärkt mit Eis und Kaffee gen Livorno. Frau Schildkrot erregt Herrn Zeisigs Ärger, weil sie lauthals ein Lied singt, das sie vor längerer Zeit in der Schule im Musikunterricht gelernt hat. Es handelt sich um ein Frühlingslied in dem es darum geht, dass der Winter vorüber ist und der Kuckuck nun wieder singt. Auf Italienisch heißt es: L’inverno è passato‘.

 

Frau Schildkrot hat es aber im Gedächtnis als Livorno abgespeichert und sie liebt besonderst die Stelle, wo man 'Kuckuck' singt. Irgendwann droht Herr Zeisig, Frau Schildkrot am Straßenrand auszusetzen. Also leidet sie stumm, weil Künstler anscheinend nicht geschätzt werden.

 

Am frühen Nachmittag erreichen sie Livorno. Der gelbe Buggy führt, denn Frau Gelber-Buggy hat den Hafen in ihr Smartphone eingegeben und eine App aktiviert, die wie ein Navi funktioniert. Das Dumme ist nur: die Navi-App funktioniert so gut, dass die zwei Oldtimer plötzlich vor dem Eingang zur Abfertigung stehen, in einer Einbahnstraße. Also checken die vier Reisenden die Wagen doch schon ein. Sehr viel früher, als ursprünglich geplant. Herr und Frau Gelber-Buggy machen es sich in der klimatisierten Wartehalle bequem. Frau Schildkrot und Herr Zeisig gehen in die Altstadt, die erstaunlicherweise nur knappe zweihundert Meter entfernt ist.

 

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