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Herz aus Dornen

„Herz aus Dornen“ von Anna Jane Greenville

Buchdetails:

ca. 278 Seiten
by Digital Publishers

Rochester Relodaded

 

 

 

 

Der Verlag Digital Publisher hat mir freundlicherweise ein Rezi-Exemplar des Romans „Herz aus Dornen“ von Anna Jane Greenville zur Verfügung gestellt.

 

 

So ganz überzeugt hat mich die Geschichte nicht. Sie soll in der Viktorianischen Zeit in England spielen und erzählt die Geschichte der namenlosen Waise Love, die vom dubiosen Mr. Coal aus dem Irrenhaus befreit wird, damit sie ihm hilft, seine seit langem verschollene Ehefrau Marianne zu finden.

 

Love ist im Irrenhaus gelandet, weil sie über eine spezielle Gabe verfügt. Sie kann die Motive, die Gefühle und die Erlebnisse von Personen erfühlen, wenn sie diese Personen berührt oder Gegenstände, die diese Personen bei sich getragen haben.

 

Im Laufe der Geschichte wird dann klar, wer Marianne Coal wirklich ist. Ich muss zugeben, der Twist hat mich dann als Leserin mit dem Buch fast versöhnt.

 

Das Setting hat eigentlich alle Merkmale, die man für eine spannende Geschichte benötigt. Leider hapert es ein wenig an der Ausführung.

 

Ich habe als Leserin das Gefühl bekommen, die Autorin hat Elemente aus Jane Eyre und Wuthering Heights genommen und mit etwas Charles Dickens gemischt und kräftig geschüttelt hat. Leider hat sie die literarisch unerfreulicheren Elemente ihrer großen Vorbilder herausgepickt und es wurde nicht das Werk, das es hätte sein können.

 

Wenn man nicht zu kritisch ist, dann kann man mit dem Buch einige erholsame Stunden verbringen. Man merkt aber während des Lesens, dass die Autorin sich ihr Viktorianisches England etwas zusammengezimmert hat, ohne großen Wert auf historische Genauigkeit.

 


 


 


 


 


 


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