Frau Schildkröt und die Technik – ein immerwährendes Missverständnis.

Toskanische Landschaft
Bild aus der Toskana

 

Nach dem Frühstück geht es weiter. Diesmal beschließen die Buggy-Helden, die Autostrada zu meiden. Nach Florenz geht es über die Landstraßen weiter und Frau Schildkröte genießt den Wechsel weg von der flachen Po-Ebene hin zur bergigen Toskana. Während Herr Zeisig den blauen Buggy elegant durch die Serpentinen steuert, glaubt Frau Schildkröte, beinahe, dass sie Herrn Leonardo sieht, wie er an den Hügeln der Berge dort sein Fluggerät testet. Herr und Frau gelber Buggy führen, und Zeisig und Schildkrot folgen im blauen Buggy. Es ist ausgemacht, dass sollten sich die Gefährten verlieren, Kontakt via Smartphone aufgenommen werden soll. Zu diesem Zweck hat Frau Schildkrot extra ein Smartphone angeschafft und einen Auslandstarif gebucht. Dummerweise ist etwas schiefgelaufen. Als man sich bei einer Tankpause verliert stellt sich heraus, dass Frau Schildkrot irgendwie keinen Kontakt bekommt mit Frau Gelber-Buggy. Es dauert gut eine halbe Stunde, bis die zwei Buggys sich wieder gefunden haben. In der Zwischenzeit ist Frau Schildkrot ziemlich genervt, denn sie hat weder Kontakt mit dem WLAN, welches WiFi in Italien heißt, noch mit dem Netz. Sie sieht sich und Herrn Zeisig verzweifelt durch die italienische Wildnis irren, auf der Suche nach den Gelben-Buggys. Sie überlegt, ob es eine gute Idee wäre, einen Wollfaden am gelben Buggy fest zu machen und ein Wollknäuel abzuspulen, wie weiland Ariadne. Da sie aber keine Wolle mitgenommen hat und nicht genau weiß, ob Herr Zeisig bereit wäre, kurz einen Wollladen zu suchen, verschiebt sie die Ausführung der Idee, bis sie zufällig vielleicht an einem Handarbeitsladen vorbeikommen.

 

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