Arcu di Tascusi

 

 

Frau Schildkrot hat ein bisschen das Gefühl, als würden der Wirt uns seine Leute die Reisenden angucken und sagen: „Super, endlich Touristen. Das bringt Geld.“ Das ist natürlich nur ein Gefühl. Sie schimpft mit sich selber und meint auch, dass leicht schmuddelige Schürzen noch kein Hinweis auf schurkische Wirtsleute darstellt. Jedenfalls bestellen unsere Helden erst einmal Kaffee und dann versucht sich die Krot in schlechtem Französisch und noch mieserem Italienisch und bestellt Antipasti. Der Wirt runzelt die Stirn und nickt. Kurze Zeit später tut sich ein kulinarisches Feuerwerk auf: frisch getoastetes Fladenbrot, Bohnen in einer leckeren Tomatensoße, eine Art Baguette, drei Käsesorten, alles Ziege oder Schaf, drei verschiedene Schinken- und Specksorten, kleine grüne Oliven und dann noch kleine frittierte Bällchen aus Zucchini.

 

 

 

 

sardische Speisen auf einem Tisch
Essen im Paradies

Es dauert geraume Zeit, bis die Gefährten endlich satt sind. Was die Reisenden zu dem Zeitpunkt nicht wissen können: Das Essen auf Sardinien ist immer so total lecker.

 

Nachdem der Hunger gestillt ist, fragt Frau Krot, wo sie denn eigentlich sind und bittet auch gleich um weitere Instruktionen, wie sie nach Tonara kommen. Der Wirt macht ein Kugelschreiberkreuz auf der Landkarte und erklärt, dass die Buggyisten sich momentan auf dem höchsten Pass von Sardinien befinden, Arcu di Tascusi. Dann deutet er die Straße entlang und meint, einfach auf die andere Seite des Berges, da wäre Tonara.


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