Abendmahl

 

Miriam ist ein gestrenge Gastwirtin. Essen ist um 20 Uhr anvisiert und deshalb werden die Buggyisten sanft gerügt, weil sie erst um 20:05 in den Speisesaal kommen. Die fünf Motorradfreunde sitzen an einer Tafel, die Buggy- Fahrer an einer anderen. Es ist wahrlich lecker aufgetischt: Krüge mit offenem Rotwein, Wasser aus der Quelle in vor Kälte beschlagenen Karaffen. Platten mit diverser Salami, Schinken. Eine weitere Platte mit dreierlei verschiedenem Schafskäse, Oliven, Tomaten, selbstgemachten Fladenbrot,  und weißem Brot vom Bäcker.

 

Frau Krot, die normalerweise keinen Wein trinkt beschließt, nicht alles dem Zeisig zu überlassen und den Gelb-Buggys. Sie gießt sich einen kräftigen Schluck des Hausweins in ihr Wasserglas. So verdünnt mundet er ihr gar köstlich. Frau Gelb-Buggy will auch probieren, merkt aber schnell, dass dies nicht so gut war. Denn Frau GB läuft ganz rot an und wird recht lustig.

 

Der zweite Gang besteht aus dem köstlichen Steinpilzrisotto, das so gut ist, dass die Buggyfahrer gerne nach mehr fragen würden, vor allem Herr GB legt seine Vorbehalte gegenüber Pilzen und gegenüber Rissotto ab.

 

Die Buggyfahrer essen, als hätten sie den ganzen Tag nicht viel an Nahrung ergattert (Sie haben schon vergessen, wie gut es da oben auf dem Pass geschmeckt hat). Ihr Apettit ist ungebremst, als Miriam und ihre Küchenhilfe nun den Salat servieren. Lecker Ruccola mit Tomaten und danach: eine Art Gulasch, aber säuerlich. Frau Krot mag das alles, vermisst aber die Knödel oder Spätzle zum Gulasch, wobei sie wahrscheinlich platzen würde, wenn sie die noch dazu bekommen könnte.

 

Miriam hat alle satt gekriegt. Zum Abschluss serviert sie noch Kaffee oder Espresso, dazu süße saftige Orangen und ein weißes Stück Süßigkeit, das ähnlich schmeckt wie türkischer Honig. Torone heißt es, wie die Krot einen Tag später lernen wird.

 

Gesättigt rollen unsere Reisenden in ihre Betten und schlafen bis zum nächsten Morgen.

 

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