· 

und was ist mit Rosemarie?

und was ist mit Rosemarie von D.G.Ambronn

Cover: copy D.G. Ambronn
Cover: copy D.G. Ambronn

Ein Toter wird im Kofferraum seines Wagens gefunden. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen unbescholtenen Familienvater handelt. Unklar ist zunächst warum er ermordet wurde, aber nicht beraubt. Denn der Tote hatte eine große Menge Geld dabei. Handelt es sich um eine schief gegangene Erpressung oder einen verunglückten Raubmord? Ist seine Frau involviert oder ihr Liebhaber? Oder die geheimnisvolle Rosemarie?

 

  

 

Der Autor D.G. Ambronn hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herr Ambronn veröffentlichte im Jahr 2020 drei seiner Kriminalromane im Selbstverlag auf BoD und entschied sich, sein Frühwerk, "Und was ist mit Rosemarie?" in einer Leserunde genauer zu besprechen.

 

Herr Abronn hat das Buch ursprünglich in den 1980ern geschrieben und beim Lesen fällt dies auch auf. Die Art und Weise, wie die Kriminalpolizei denkt, wie die Personen gesehen und beschrieben werden, das alles mutet aus heutiger Sicht schon etwas verstaubt an. Gerade aus diesem Grund auch sehr authentisch. Ich habe mich beim Lesen zurückversetzt gesehen in eine Zeit, in der Tatort und "Der Alte" das Höchste der Gefühle waren.

 

Der Hauptkommissar ist gefühlsmäßig an diese Vorbilder angelehnt. In dem Roman begleitet der Leser im Prinzip die Polizei bei ihrer Ermittlungsarbeit und weiß, bis kurz vor dem Schluss auch nicht mehr, als diese.

 

Vor allem das Ende kommt etwas überraschend und auch wenn ich mit der Auflösung gehadert habe, ist sie schlüssig und eigentlich  auch logisch

 

Aus dieser Sicht ein gelungener Krimi.

 


 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0