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Bullenyoga

Bullenyoga von Rita Schwarz

copy :Rita Schwarz
copy :Rita Schwarz

Frau Rita Schwarz stellte mir für eine Leserunde im März/April 2020 freundlicherweise ein Rezensionsexemplar ihres Romanes „Bullenyoga“ zur Verfügung, der 2020 im Selbstverlag erschienen ist.

Frau Schwarz hat mit ihrem Roman eine unterhaltsame Variante des „Chit-Lit“ geschrieben, mit leichten Anlehnungen an „Schlechtes Karma“. Gerade das Richtige, um einmal ein wenig auszuspannen.

Zum Inhalt:

Der Dauerverlierer Klaus gründet auf der Schwäbischen Alb eine Männer-WG. Ihm schwebt eine Aussteiger-WG vor, in der sich alle unterstützen. Aber irgendwie funktioniert das Ganze nicht und

es droht der finanzielle Ruin, bis die Herren Aussteiger auf die geniale Idee kommen, eine Praktikantin einzustellen und einen Ressort für ausgepowerte Führungskräfte zu gründen.

Rosi, eine Bankräuberin auf der Fluch, packt tüchtig zu und das Ganze könnte funktionieren, wenn nich plötzlich ihre Kumpane auftauchten alles durcheinander brächten.

 

Das Cover deutet schon an, dass die Geschichte nicht ernst zu nehmen ist und Frau Schwarzs Schreibstil ist recht lustig.

Die Figuren sind, wie für eine Satire üblich teilweise stark überzeichnet. Besonders gelungen finde ich den Alt-Hippie, der anscheinend schon so ziemlich alles gewesen ist.

Klaus und Rosi finde ich als Hauptprotagonisten teilweise etwas flach, aber das ist bei einem Chit-Lit nicht weiter schlimm.

Die Autorin bedient sich einiger Klischees, die sie dann recht lustig verdreht. Es gibt einige witzige Stellen im Buch und ich fühlte mich im Großen und Ganzen gut unterhalten.

 

Leichte Literatur für Zwischendurch.

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