Agriturismo Miriam Matalè - Barbagia

 

 

Zwanzig Minuten später erscheint Frau Miriam Mattalè in ihren leicht zerknautschen silberfarbenen Fiat. Die Dame steigt aus und beäugt ihre neuen Gäste zunächst etwas skeptisch… Die Krot hat ihr nämlich die Buggys verschwiegen. Nicht aus Mutwilligkeit, sondern, weil ihr Englisch-Italienisch-Französisch, da an die Grenzen stieß und sie sich sagte: „Das merkt die Frau dann schon selber.“

 

Nach kurzer Begrüßung rundum, geht es ein paar Kilometer zurück auf der bergigen Straße, die sie gekommen sind. Was die Krot schon fast vermutete. Dann einem Holzschild folgend geht es hinein in den Wald von Tonara, einen engen Hohlweg entlang, an dessen Ende ein verzaubertes Anwesen auf die Reisenden wartet.

 

Miriam verteilt die Zimmer. Schildkrot und Zeisig haben eines dessen Fenster über die bewaldeten Hügel geht. Die Gelb-Buggys eines mit Blick auf den Parkplatz, wo die Buggys stehen.

 

Es gibt insgesamt 6 Zimmer mit jeweils einem Doppelbett plus einem Einzelbett. Agriturismo ist auf Familien ausgerichtet. Die Zimmer sind günstig mit Toilette und Dusche. Miriam zeigt der Krot, wie man das Fliegengitter im Schlafzimmerfenster einsetzt. Sie erzählt, dass es hier bis vor kurzem keine Mückenplage gab, aber seit der langen und ausgiebigen Regenzeit, würden die Blutsauger sich auch hier bemerkbar machen.

 

Miriam erklärt der Krot, dass es auf Sardinien eine sehr lange Dürre gegeben habe, fast zehn Jahre lang. Und diese schlimme Zeit sei erst seit September beendet. Seit September 2017 hätte es sozusagen durchgehend geregnet bis ungefähr zwei Wochen vor der Ankunft unserer tapferen Buggyisten.

 

Miriam sagt: „Es regnet selten in Sardinien, aber wenn es regnet, dann …!!!“

 

Die Krot kann das fast nicht glauben, denn es ist warm und wunderschön. Sie stellt sich vor, wie sie hier in dieser verzauberten Ecke einen Roman schreibt. Ganz und gar unabgelenkt von Arbeit und Internet.

 


 

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