Pisa: der Schiefe Turm und Bud Spencer

Italienisches Parkticket
Zwischenstop in Pisa

 

Gegen Nachmittag erreichen die wackeren Helden Pisa. Pisa kennt Frau Schildkrot. Da war sie mal als junge Frau. Da gibt es einen schiefen Turm. Sie weiß sogar, dass es ein Campanile ist, ein Kirchturm. Sie freut sich schon drauf, den nochmal wieder zu sehen. Schließlich sind damit Jugenderinnerungen verbunden: es gab da eine Eisdiele… Aber daraus wird nichts. Die Herren Buggy-Besitzer wollen ihre geliebten Fahrzeuge samt Gepäck nicht unbeaufsichtigt auf einem Parkplatz stehen lassen, um Kultur zu tanken. Denn der Turm befindet sich in einer Fußgängerzone und da darf man mit Buggys nicht hinfahren. Die Buggy-Freunde wären allerhöchstens an dem Pisa-Turm interessiert wegen eines Fotos mit Turm im Hintergrund und Buggys im Vordergrund.

 

Frau Schildkrot wird vom Zeisig auf die Rückfahrt vertröstet. Sie weiß noch nicht, dass das dann auch nicht klappen wird.

 

Pisa hat für Buggy-Affictionadoes noch einen viel wichtigeren Hintergrund, als so ein alter schiefer Kirchturm, der nur noch von Stahlseilen gehalten wird. Im Bud-Spencer-Film „Zwei wie Pech und Schwefel“ aus dem Jahr 1974 kommen Strand-Buggys vor. Die Szenen wurden irgendwo in der Nähe von Pisa gedreht.

 

Die Schildkrot fand Bud-Spencer Filme schon immer doof und den kennt sie eh nicht. Die Pisaner jedoch, die kennen den Film. Während die zwei Buggys in Sichtnähe eines Eiscafes geparkt werden und sich die wackeren Reisenden dort mit Eis und Kaffee laben, werden die kleinen Oldtimer von vielen Passanten bewundernd umringt und fotografiert.

 

Die schwäbischen Buggy-Fahrer überlegen, ob sie Fotografier-Geld erheben sollten, sie rechnen sich aus, dass damit ein Großteil der Reise finanziert werden könnte.

 


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